Der soziale Garten.

In Eigeninitiative und mit Unterstützung durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) haben wir eine stillgelegte Biogärtnerei wiederbelebt. Besonders für langzeitarbeitslose Menschen mit Brüchen im Lebenslauf wollen wir sinnvolle und wertvolle Arbeitsgelegenheiten schaffen.

Die Teilnehmer/innen des Projekts sind bei diesem ganzheitlichen Arbeitsprozess mit großem Einsatz dabei. Im „sozialen Garten“ können sie täglich in zwei Schichten bis zu sechs Stunden mitarbeiten.

Eine Agraringenieurin und ein Gärtnermeister leiten sie in allen während des Gartenjahres anfallenden Arbeiten an. Sie helfen bei der Vorbereitung des Ackerbodens und des Treibhauses, dem Anlegen von Beeten und Wegen, beim Aussäen, Aus- und Umpflanzen, Düngen, Bewässern, Pflegen und Ernten des Saatgutes.

Nach der Ernte unterstützen sie die Verteilung der Erzeugnisse z.B. an gemeinnützige Einrichtungen, wie TAfF, die Karlsruher Tafeln und Wohnheime.

Das bisherige Projekt wurde 2014 erweitert durch eine Holzwerkstatt. Hier stellen wir Holzkübel her, bepflanzen diese und stellen sie auf verschiedenen Flächen in Karlsruhe auf.

Die ESF-Förderung endete im Jahr 2015. Seit 2016 wird das Projekt durch die Stadt Karlsruhe gefördert.

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