Infozentrum Initial.

Das Aktivzentrum in der Karlsruher Südstadt

Ein Projekt, durchgeführt mit Unterstützung des Europäischen Sozialfonds Baden-Württemberg

Ab Januar bis Dezember 2021 wird das AktivZentrum zu dem weiterführenden Projekt InfoZentrum. Dieses Mal haben die ProjektTeilnehmer*innen die Möglichkeit, im Rahmen von Arbeitsgelegenheiten (AGH) in einer Art „Übungswerkstatt“ mitzumachen.

Das InfoZentrum ist im Jahr 2021 unser vom ESF Baden-Württemberg gefördertes Projekt für langzeitarbeitslose Menschen, die nicht selten mit Krisen kämpfen und /oder nur noch wenig Kontakt zu Anderen haben. Motivationslosigkeit bis hin zu Depressionen lassen viele von ihnen keine neuen Perspektiven mehr finden. Im InfoZentrum finden sie montags bis donnerstags einen Ort, an dem sie Menschen in ähnlicher Lage treffen.

Mit ihnen gemeinsam wirken sie –  an drei bis vier Stunden pro Tag im Rahmen einer Arbeitsgelegenheit (AGH)dabei mit, ein Informationssystem aufzubauen über soziale Einrichtungen in Karlsruhe. Sie tragen dazu bei, dass sich Menschen über deren Angebote informieren können.

Das Projekt soll den Teilnehmer*innen – in ihrem eigenen Tempo und auf Wunsch mit unserer Unterstützung – früher oder später einen geregelten und sinnvollen Tagesablauf und vielleicht die Idee für eine passende Arbeitsperspektive ermöglichen.

All unsere Projekte zeichnet aus, dass wir freundlich miteinander umgehen, sowohl wenn wir anleiten, als auch in den Gruppen- und Einzelgesprächen.

Als „Übungsräume“ bieten wir folgende Bereiche an:

1. Internetrecherche, telefonieren, Datenbankpflege, Pflege der Projekthomepage.
2. Der Kontakt zu den darzustellenden sozialen Einrichtungen ist herzustellen – während des Lock-Down findet dies digital statt, ansonsten über persönliche Besuche -, Informationen werden gesammelt, es wird fotografiert.
3. Um die gesammelten Informationen der Allgemeinheit darzubieten werden wir kreative „Showrooms“ gestalten. Dafür werden Gegenstände aus Holz, Pappe und anderen Materialien erstellt und die Räume werden gestaltet. Hier ist gestalterisches Geschick und Kreativität gefragt.

Solange die Corona-Pandemie noch unsere Kontaktmöglichkeiten beschränkt, werden wir das Projekt digital durchführen und die „Showrooms“ digital ins Netz stellen. Dabei nähern wir und unsere Teilnehmer*innen sich dem digitalen Wandel an. Das freut uns.

Wir freuen uns aber auch auf den Tag, an dem wir und unsere Teilnehmer*innen unsere Ausstellungen wieder in unseren Räumen in der Winterstraße durchführen und mit unseren interessierten Besucher*innen, bei Tee mit Kräutern aus dem sozialen Garten sowie einem kleinen Snack, plauschen und diskutieren können.